Nach meinem Umzug und der Einrichtung des neuen Homestudios war es endlich an der Zeit meine Stative ordentlich aufzureihen. Nicht jedes Stativ brauche ich sofort einsatzbereit und auch die kleinen Reisestative werden ja nur ab und an benötigt.

Schon länger hatte ich eine Art Wandhalterung im Kopf. Ich stöberte die letzten Wochen dann etwas via Google und Pinterest, um ein paar Anregungen zu finden, kam hier aber nicht so recht vorwärts.

Dann hatte ich die Idee mir ein paar Gitarrenhalter zu besorgen und hier die Stative einzuklemmen. Das schied nach weiterer Überlegung aber aus, war mir etwas zu unflexibel. (Könnte für den ein oder anderen aber auch interessant sein. Hier gibt’s solche Halter).

Ich war nun auf dem richtigen Weg und beim letzten IKEA-Besuch sah ich zufällig ein paar zu kurz geratene Tischbeine. Sofort sah ich diese im Kopf an der Wand montiert.

Da mir die Farbe der Beine nicht sonderlich gefallen hatte, kam zu Hause dann Amazon zum Einsatz. Wichtig war mir hier die Farbe (schwarz, passend zu den meisten Stativen) und eine maximale Länge von 10-15cm. (Soll sich ja niemand an meiner Stativhalterung später einmal das Schienbein anhauen)

Stahlrohr ist das Zauberwort

Kurzum: Ich fand 4 Stahlrohrfüße in schwarz und 10cm Länge. Perfekt! Und das Beste: Diese waren als Plus-Produkt für 4,99 Euro zu haben.

Zwei Tage später wurden die Tischfüße dann geliefert und ich montierte sie an der Wand. Was dazu benötigt wird, ist denk ich selbsterklärend:

  • Bohrmaschine mit 4-5mm Bohrer
  •  Dübel und Schrauben
  • Wasserwaage

Das Ergebnis

Nach ein paar Minuten waren die Tischbeine zweckentfremdet und hingen an meiner Studiowand. (Tipp: Nutzt die Wasserwaage, damit alles schön gerade ist. Den Abstand von Tischbein zu Tischbein wählte ich auf Grund meiner Stative auf 15cm.)

Ein weiterer Vorteil meiner DIY-Halterung: Sie ist jederzeit erweiterbar. Sprich: Sollten neue Stative hinzukommen, bestell ich mir ein paar neue Stahlrohrfüße und bohre sie neben die alten…

Stahlrohrfüße bei Amazon.de (Affiliate Link)

Dominik Geisler

Ich blogge über Design und Fotografie. Poste meine eigenen Projekte. Schreibe Tipps, Tutorials, Rezensionen und teste Produkte.